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Transsexualität

2012 Transsexuelle „als Frau wahrnehmen“ Brust-OP

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Transsexuelle „als Frau wahrnehmen“Kasse muss Brust-OP bezahlen

Das Bundessozialgericht verurteilt eine Krankenkasse dazu, die operative Brustvergrößerung einer Transsexuellen zu bezahlen. Eine mehr als 15 Jahre andauernde Hormontherapie hatte bei der Frau nicht angeschlagen. Die daraufhin von der Frau bezahlte Brust-OP „war in vollem Umfang notwendig“, urteilt das Gericht. Entscheidend sei die Körbchengröße.
Weniger als Körbchengröße A gilt nicht: Eine Transsexuelle muss von der Krankenkasse eine operative Brustvergrößerung bezahlt bekommen, wenn eine Hormontherapie nicht angeschlagen hat. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Die 1967 geborene Klägerin wurde seit mehr als 15 Jahren mit weiblichen Hormonen behandelt, ihre Brust wuchs aber nicht. Daraufhin hatte sie sich auf eigene Kosten operieren lassen.
Der 1. Senat verurteilte die Krankenkasse nun, die Kosten zu ersetzen. „Es geht darum, sich als Frau wahrzunehmen und nicht darum, sich als Frau zu verkleiden“, hatte der Anwalt der Frau betont. „Die selbstbeschaffte Leistung war in vollem Umfang notwendig“, sagte der Vorsitzende Richter. Die Kasse hatte argumentiert, es bestehe die Chance, dass die Brust noch wachse, wenn die Transsexuelle eine Geschlechtsumwandlung vornehme.

Weitere Klage an Landessozialgericht verwiesen

In einer weiteren Klage verwiesen die Richter einen ähnlichen Fall einer Transsexuellen aus Kassel zurück an das Landessozialgericht in Darmstadt. Das muss nun klären, ob bei der 62 Jahre alten Transsexuellen eine Brust-OP medizinisch notwendig ist.
Allerdings sei der Anspruch auf eine OP unter anderem durch den Brustumfang begrenzt, betonte das BSG. Wenn bei Transsexuellen die Körbchengröße A voll ausgefüllt werde, gebe es keinen Anspruch auf eine OP, stellten die Richter klar. Die Frau, die 2007 ihre Geschlechtsumwandlung hatte machen lassen, hatte ihrem Anwalt zufolge Körbchengröße A nur mit Einlagen erreicht. Die Richter betonten, geschlechtsangleichende Operationen müssten medizinisch erforderlich sein. In den Vorinstanzen waren die Klagen erfolglos geblieben.

Aktenzeichen: B 1 KR 9/12 R

 
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3 thoughts on “2012 Transsexuelle „als Frau wahrnehmen“ Brust-OP

  • Pamela Wiebking sagt:

    Ich habe korbchen AA und die kasse und Mdk schreiben im gutachten das es ausreiche einen brustansatz habe und ich in wiedersuch war jetzt kummert sich die kk ums gutachten es soll überarbeitet werden ich habe angst das es wieder abgelehnt wird!! Dann gehe ich vors sozialgericht damit es nicht bei Korbchen A sindern bis B genemigt wird den ich bin 185 cm große Transfrau und die Brust muss zum Körper Passen so sehe ich es
    MfG
    Pamela

     
  • viktoria m. sagt:

    hallo kennt jemand von euch die email adresse von steph du die auf youtupe zu sehen ist es wäre sehr lieb wen sie mir jemand mailen würde.

     

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