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Transsexualität

Haarentfernung

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Persönlicher TIPP

enthaarungWenn Du für immer und jeden Tag als Frau lebst, muss die Gesichtsbehaarung weg. Sicherlich, Frau kann sich jeden Tag rasieren, aber so richtig befriedigen wird Dich das auf Dauer nicht.

Man liest heute immer wieder von „Endlich haarfrei“ oder „Niemehr rasieren“, doch einige Methoden halten oftmals nicht das, was sie versprechen. Ich kann hier ausschließlich von meinen Erfahrungen sprechen, also auch nur über meine Haarwurzel. Denn eines solltest Du wissen: Jedes Haar ist anders und die blöden Viecher machen oft einfach das was Du nicht willst und zum Glück bleibt auch Die Entwicklung in der Haarentfernung nicht stehen.

Früher habe ich mich immer nass rasiert und hatte auch verschiedenen Versprechungen vertraut und einiges ausprobiert. Sicherlich habe ich das Glück, dass mein Haarwuchs am Körper und auch im Gesicht nie sonderlich stark war, doch als ich 2008 mein offizielles Outing hatte, wollte ich mir das lästige rasieren sparen.

Es gibt eigentlich zwei Haarentfernung, die man meiner Meinung nach empfehlen kann. Als erstes und auf dem ersten Blick kostengünstiger solltest Du es mit einem IPL-Gerät versuchen. Die neueste Generation kann sogar etwas rötliche Haare „dauerhaft“ (leider gibt es keine richtigen Langzeitstudien hierfür, daher kann es sein, dass die Haare auch nach 5 Jahren wieder da sind) entfernen. Meisten reichen dort ca. 6-10 Behandlungen ab ca. 80,00 ,–. Die Versicherung zahlt dieses oftmals aber leider nicht, aber auch hier ist ein Versuch sicherlich lohneswert.

Da ich blonde Baarthaare habe, komme ich allerdings um die Nadelepilation nicht herum, dafür gibt es hierbei auch schon Langzeitstudien und Du wirst das Gestrüpp auf Dauer los. Eine Stunde kostet hier ab ca. 60,00 ,–, Du brauchst aber im Schnitt 120 Std. (ich habe auch von Leuten gehört, die 400 Stunden gebraucht haben, was ich aber darauf zurückführen möchte, dass entweder Die Epiliererin nicht eben schnell arbeite oder die TS mit den Grimmschen Brüdern verwandt ist.).
Das solltest Du auch Deiner Versicherung sagen, dass durch eine vorherige IPL-Behandlung weniger Stunden bei der Nadelepilation benötigt werden. Die Nadelepilation ist offiziell vom Medizinischen Dienst empfohlen und sollte ohne weiteres von Deiner Krankenversicherung bezahlt werden. Leider möchten die gesetzlichen Versicherungen immer noch, dass diese Behandlung von einem Mediziner durchgeführt wird, die es wiederum nicht sehr oft gibt. Meine private Versicherung akzeptierte zum Glück auch eine Kosmetikerin. Es gibt leider mittlerweile mir zwei bekannte Gerichtsurteile, wonach Transsexuelle keinen Anspruch auf die Behandlung durch eine Kosmetikerin haben und es ist zu befürchten, dass weitere Krankenkasse diesem Beispiel folgen. Man kann somit davon ausgehen, dass eine Behandlung früher oder später selber zu tragen sein wird. (Die Urteile findest Du HIER)

Eine ganz individuelle Angelegenheit

Nachfolgend ein sehr guter Überblick über die verschiedenen Haarentfernung, der mir freundlicherweise von Doris Becker http://www.epilation-becker.de/ zur Verfügung gestellt wurde

Haarentfernung ist immer eine ganz individuelle Angelegenheit. Was bei dem einen Menschen schnell zum Erfolg führt, kann bei einem anderen Menschen völlig versagen.

Zum einen liegt das an der Unterschiedlichkeit der Haare. So können z.B. schwach pigmentierte oder weiße Haare durch Lichtepilationsverfahren (Photothermolyse, Laserepilation, Blitzlampentechnik, Elos, IPL etc.) überhaupt nicht erfasst werden, während für die Erfolgsaussichten einer Elektro-Epilation die Haarfarbe keinerlei Rolle spielt.

Auch die Follikel, das eigentliche Ziel bei jeder Epilation, unterscheiden sich von Mensch zu Mensch und von Haar zu Haar. Ein dicker, tief in der Haut verankerter Follikel braucht ein Vielfaches mehr an Energie als ein kleiner, schwach ausgebildeter Follikel.

Dann spielt die Beschaffenheit der Haut eine große Rolle. Bei der Verödung der Haarfollikel kommt es immer auch darauf an, dass die umliegende Haut geschont wird. Bei der Behandlung muss also unbedingt berücksichtigt werden, ob es sich um eine sehr empfindliche oder eher robuste Haut handelt, oder ob z. B. an der sehr dünnenhäutigen Oberlippe oder an den Unterschenkeln gearbeitet wird.

Und nicht zuletzt hat auch der zu behandelnde Mensch einen entscheidenden Einfluss auf den Ablauf der Behandlung: So besitzt z. B. jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzempfindlichkeit.

Die endgültige Haarentfernung

Temporäre Haarentfernungsmethoden wie Zupfen, Entwachsen und Rasieren werden nicht nur aufgrund ihrer zeitlich begrenzten Wirksamkeit als unbefriedigende Maßnahme betrachtet, sie sind auch häufig von inakzeptablen Nebenwirkungen begleitet, wie z. B. einwachsenden Haaren oder Entzündungen.

Wie funktioniert Elektro-Epilation?

Wer sich heute für die Elektro-Epilation entscheidet, genießt die Sicherheit der best erprobtesten Methode und die Effektivität modernster Technik.
Hierbei wird eine hauchdünne, sterile Sonde in den Haarkanal eingeführt. Nach Platzierung wird auf die Sonde kurz Strom appliziert. Abhängig von der verwendeten Stromart (Wechselstrom oder Gleichstrom oder beides) wird die Haarwurzel nun entweder durch Hitze (Thermolyse-Verfahren) oder durch eine chemische Reaktion (Blend- oder Elektrolyse-Verfahren) zerstört.

die Drei Methoden der Elektro-Epilation

Elektrolyse: das ursprüngliche und erste Verfahren in der Anwendung der Elektro-Epilation. Hierbei wird galvanischer Strom (Gleichstrom) benutzt, um den Follikel durch eine chemische Reaktion in der Haut zu zerstören. Die Sonde muss mindestens 2 Minuten im Follikel verbleiben, um eine nachhaltige destruktive Wirkung zu erzielen. Diese Methode wird in Deutschland kaum noch angewendet.

Thermolyse: hochfrequenter Wechselstrom erhitzt die Sonde, nachdem diese in den Follikel eingeführt wurde. Das umliegende Gewebe „koaguliert“ und wird verödet. Dieser Vorgang dauert etwa 1 Sekunde, daher ist die Thermolyse wesentlich schneller. Eine geschickte Elektrologistin kann bis zu 20 Haare in der Minute behandeln. Mit diesem Verfahren können daher auch große Flächen in einer akzeptablen Zeit behandelt werden.

Blend-Methode: es werden beide Stromarten (Gleichstrom und Wechselstrom) eingesetzt, um den Follikel zu zerstören. Wie bei der Elektrolyse wird der galvanische Strom eingesetzt, um eine chemische Reaktion im Follikel auszulösen. Der Wechselstrom dient hier zur Beschleunigung der chemischen Zerstörung. Pro Haar werden je nach Haarstärke und Follikeltiefe 5 bis 20 Sekunden benötigt.

Um beste Resultate zu erzielen, kommt es bei der Elektro-Epilation neben der Technik vor allem auf Erfahrung und Geschicklichkeit an, denn Elektro-Epilation ist Präzisionsarbeit und nichts für Amateure.

Wie funktioniert Photo-Epilation?

Unter die Kategorie der Photo-Epilation oder auch Lichtepilation fallen sämtliche Verfahren mit Laser-, Blitzlampen- und IPL-Technologie. Auch ELOS und IOS sind hierunter einzuordnen.
Allen Photo-Epilationsverfahren gemeinsam ist, dass hierbei nicht das einzelne Haar, bzw. der einzelne Follikel, sondern das gesamte Hautareal behandelt wird, in dem Haare entfernt werden sollen. Das Ziel sind die Melanozyten, die Pigmentzellen der Haarwurzel, die im unteren Wurzelbereich liegen und dem Haar seine Farbe mitgeben. Die dunklen Pigmentzellen nehmen die Lichtenergie auf und verwandeln sie in Wärmeenergie. Auf diese Weise wird die Haarwurzel zerstört.
Follikel besitzen eine außerordentliche Regenerationsfähigkeit. Um eine erfolgreiche Epilation durchzuführen, muss die Behandlungsmethode geeignet sein, alle Wachstumszellen zu zerstören und nicht nur einen Teil. Eine einzige übrig gebliebene Wachstumszelle kann später wieder den Impuls für erneutes Haarwachstum auslösen.
Das Ergebnis einer permanenten Epilation steht und fällt mit der erfolgreichen Zerstörung aller Wachstumszellen, die den Follikel im Bereich der äußeren Wurzelscheide umgeben.

Welche Methode für welche Voraussetzungen?

Bei der Photo-Epilation müssen Haut und Haar bestimmte Vorraussetzungen erfüllen:

Das Ansprechen auf die Lasertherapie scheint je nach Patient, Körperregion und Haarfarbe äußerst unterschiedlich zu sein.Die besten Ergebnisse können bei dunklen Haaren und hellem Hauttyp erwartet werden. Unbefriedigend sind die Ergebnisse bei zu hellen Haaren und/oder zu dunkler Haut. Probleme können auch zu dicke oder zu tief sitzende Haarfollikel bereiten. Durch die ungewollte Mitbehandlung der Haut muss deren Beschaffenheit bei der Lichtepilation unbedingt berücksichtigt werden. Nicht nur die Pigmentzellen der Haarfollikel sondern auch alle Pigmentzellen der Haut werden bestrahlt und verwandeln das Licht in Wärme. So scheint es eine logische Konsequenz des Behandlungsprinzips, dass die Gefahr einer akuten Verbrennung wächst, je dunkler die Haut ist.

Bei der Elektro-Epilation können prinzipiell alle Haare auf jeder Haut behandelt werden!

Mit der Elektro-Epilation können alle unerwünschten Haare am ganzen Körper und im Gesicht, unabhängig von ihrer Stärke und Haarfarbe entfernt werden, auch helle Flaumbehaarung. Und zwar für immer!
Die Elektro-Epilation arbeitet unabhängig von den spezifischen Eigenschaften von Haut und Haar und eignet sich prinzipiell für jedes Haar bei jeder Hautfarbe. Die Sonde kann direkt in die Zielstruktur platziert werden und dort mit Hilfe des Stroms wirken. Allein das Geschick und die Erfahrung der Elektrologistin entscheiden über Erfolg und Misserfolg der Behandlung.
Die Elektro-Epilation ist auch völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Haut anzuwenden. Individuelle Besonderheiten, wie z. B. eine besonders empfindliche Haut, können durch entsprechend schonende Behandlung oder die Wahl des geeigneten Verfahrens (z. B. Behandlung mit der Blend- statt mit der Thermolyse-Methode) berücksichtigt werden.

Haarentfernung für immer?

Photo-Epilation

Die Bedeutung von „dauerhaft“ und „permanent“ im Bereich der Photo-Epilation können die Laserspezialisten am besten selbst erklären, die in einer anerkannten kosmetischen Fachzeitschrift als Experten zu diesem Sachverhalt befragt wurden:
„Dauerhaft bedeutet langfristig; d.h. die Haare bleiben nach der Behandlung länger aus als bei ihrer normalen periodischen Entwicklung.“…. „Um die Bezeichnung ‚permanente Haarreduktion’ zu bekommen, sollte schon nachgewiesen werden, dass die Haare mindestens einen Entwicklungszyklus lang nicht nachwachsen. So haben sich im wissenschaftlichen Bereich 12 – 18 – Monate-Studien etabliert.“ (Dr. Ilja Kruglikov in Beauty Forum 1/2007, Artikel „Photo-Epilation: Expertenrunde“).
„Es ist wichtig zu wissen, dass der Begriff „dauerhaft“ nur ein verzögertes Wachstum der Haare beschreibt und selbst der Begriff „permanent“ das Fortbleiben der Haare für mehr als einen Wachstumszyklus definiert. Dies bedeutet z.B. dass die Haare, die man an den Beinen entfernt hat, rund sechs Monate wegbleiben. Der Kunde meint jedoch, dass die Haare nie mehr wieder kommen.“ (Magdalena Albrot, Ausbildungsleiterin für den bei der IHK zertifizierten Lehrgang „Grundlagen der Photo-Epilation“, gleicher Artikel).
Gerade in dem 2. Zitat kommt deutlich zum Ausdruck, dass die Auffassung von „dauerhaft“ und “permanent“ innerhalb der Photo-Epilation nicht unbedingt mit den Erwartungen des Kunden übereinstimmt. Tatsächlich konnten die verschiedenen Verfahren der Photo-Epilation den Nachweis einer lebenslang anhaltenden Haarfreiheit noch nicht erbringen. Dafür ist diese Technologie auch noch zu jung. „Wissenschaftliche Studien“, mit einem Betrachtungszeitraum von 12 – 18 Monaten scheinen zudem nicht geeignet zu sein, einen länger andauernden Erfolg nachweisen zu können, wenn man bedenkt, dass sich der Behandlungsablauf in der Regel bereits über einen Zeitraum von ca. 18 Monaten erstreckt.
Es ist jedoch nicht zu leugnen, dass eine deutliche Haarreduktion über einen längeren Zeitraum von 2 bis 5 Jahren mit Hilfe einiger Verfahren der Photo-Epilation bei entsprechender Vorraussetzung zu erzielen ist.
Für den Kunden ist es jedoch schwer, das für seine spezielle Situation geeignete Verfahren zu finden. In den vergangenen 10 Jahren konnte man hier einen rasch und unkontrolliert expandierenden Markt beobachten mit dem Resultat einer unübersichtlichen Situation. Es existieren viele unterschiedliche Geräte, die das Prinzip der Photothermolyse in unterschiedlichen Varianten anwenden. Vergleichende Studien existieren nicht.
Sofern überhaupt Studien zum Beweis der Wirksamkeit herangezogen werden, ist der Untersuchungszeitraum völlig unzulänglich, oder sie beziehen sich auf Geräte, die längst wieder vom Markt genommen wurden. In den USA dürfen daher alle Verfahren, die der Photothermolyse zuzuordnen sind, lediglich eine Haarreduktion versprechen im Gegensatz zur Elektro-Epilation, die als einziges Verfahren die definitive Haarentfernung als Leistung behaupten kann.

(FDA-Klassifikation: In den USA, dem Mutterland der Epilation, werden Behandlungsgeräte von der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) geprüft und kategorisiert.
Während im deutschen Sprachgebrauch „dauerhafte Haarentfernung“ oder „permanente Haareduktion“ für so unterschiedliche Verfahren mit ebenso unterschiedlichen Ergebnissen wie die Photoepilation und die Elektro-Epilation beliebig nebeneinander verwendet werden, differenziert die FDA zwischen zwei Kategorien:
Die Kategorie „Permanent Hair Removal“ („Permanente Haarentfernung“), wird Verfahren zugeordnet, die eine lebenslange Beseitigung der Haare ermöglichen, während die Kategorie „Permanent Hair Reduction“ („Permanente Haarreduktion“) für Verfahren zutrifft, die eine dauerhaft sichtbare Reduzierung der Haaranzahl nachweisen können.
Die oberste Kategorie „Permanent Hair Removal“ ist bisher ausschließlich auf Verfahren der Elektro-Epilation angewendet worden als bisher einzige nachgewiesen erfolgreiche Methode, mit der die definitive Entfernung unerwünschter Haare erzielt werden kann und zwar für alle Haare, unabhängig von ihrer Stärke und Farbe und ohne Nebenwirkungen oder Spätfolgen.

Elektro-Epilation

In einer Praxis für Elektrologie ist mit dem Angebot einer permanenten Haarentfernung die Zerstörung der behandelten Haarfollikel für immer gemeint. Elektro-Epilation ist eine Entscheidung fürs Leben. Die lebenslang anhaltende Wirkung der Elektro-Epilation ist eindeutig nachgewiesen, da diese Methode sich bereits seit 130 Jahren bewährt hat.
„Die Elektrolyse sowie Elektrothermolyse ist derzeit die einzig sicher permanente Enthaarungsmöglichkeit“, so lautet das Fazit der aktuellen ärztlichen Leitlinie zu Therapie der Hypertrichose (untypisch starke Behaarung) (nachzulesen im Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG 9-2007)).
Auch laut „Stiftung Warentest“ „…ist die Elektro-Epilation das einzige Verfahren, das Haare wirklich dauerhaft, also für immer entfernen kann. Und zwar jedes einzelne Haar, egal ob dunkel oder hell. Auch gebräunte Haut ist – anders als beim Laser- problemlos zu behandeln.“ (Stiftung Warentest, Artikel „Haarentfernung – Was wirklich hilft“, Nr. 4 April 2005, S. 25)
Die Zeitschrift ÖKO-TEST befindet in Ausgabe August 2007:
„Nadelepilation: Das effektivste Verfahren. Diese Methode wird auch Elektro-Epilation genannt und gilt als effektivstes Verfahren, um Haarwurzeln zu zerstören. Die Nadelepilation eignet sich für alle Haut- und Haartypen.“

Gibt es eine Garantie?

Trotz der unbestritten lebenslang anhaltenden Wirksamkeit der Elektro-Epilation, gibt es auch hier keine Garantie, dass nie wieder in dem behandelten Gebiet Haare nachwachsen können.
Neben den aktiven Follikeln, die die störenden Haare produzieren, schlummern zahlreiche inaktive Follikel in der Haut, die normalerweise nie ein Haar hervorbringen. So befinden sich im Wangenbereich auf nur einem Quadratzentimeter über 800 Follikel in der Haut (nach Richards-Meharg).
Durch bestimmte Krankheiten, Medikamente oder auch durch natürliche hormonelle Schwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) können diese Follikel im Laufe des Lebens zur Haarproduktion angeregt werden. Aus diesem Grund können auch nach einer erfolgreichen Elektro-Epilation an der behandelten Stelle Haare wachsen. Dies gilt vor allem für den Gesichtsbereich.

Ist das schmerzhaft?

Bei sämtlichen Verfahren zur permanenten Haarentfernung kann man niemals völlige Schmerzfreiheit versprechen.
Interessanterweise haben die meisten Menschen bei der Elektro-Epilation vor allem Angst vor dem Einführen der Sonde, weil sie dabei an den schmerzhaften Einstich einer Spritze in die Haut denken. Tatsächlich tut aber das Platzieren der Sonde überhaupt nicht weh, denn eine professionelle Elektrologistin führt die Sonde exakt in die vorhandene Öffnung ein, aus der das Haar heraus kommt. Dabei wird die Haut weder verletzt noch fließt Blut.
Was man spürt, ist die anschließende Verwendung des Stroms, d.h. die Hitze bei der Thermolyse und die chemische Reaktion beim Blendverfahren. Die anschließende Entnahme des Haares ist dann wieder völlig schmerzfrei, denn das Haar lässt sich aus dem behandelten Follikel butterweich herausziehen, wenn alles richtig gemacht wurde und das Gewebe ringsum den Follikel zerstört wurde.
Man spürt also nur den Strom. Wie stark, das ist nun wieder eine ganz persönliche Erfahrungssache.

Wie finde ich eine gute Elektrologistin?

Das Hauptproblem bei der Suche nach einer guten Elektrologistin besteht speziell in Deutschland zunächst einmal darin, überhaupt jemanden zu finden, der diese Dienstleistung professionell anbietet. Es gibt, gemessen am Bedarf, nur sehr wenige hauptberuflich arbeitende Elektrologistinnen oder Kosmetikerinnen, die schwerpunktmäßig die Elektro-Epilation anbieten. Ein empfehlenswerter Einstieg in die Suche ist die Internetpräsenz des Deutschen Verband Elektro-Epilation e. V. (DVEE), in der sämtliche Mitglieder des Fachverbands aufgelistet sind.
Eine gute Elektrologistin zeigt Ihnen gerne, wie Sie arbeitet. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und achten Sie auf folgendes:Das Einführen der Sonde darf nicht, bzw. kaum spürbar sein, ebenso wenig wie die anschließende Entnahme des Haares. Wenn man die Entnahme des Haares spürt, ist das Gewebe nicht vollständig zerstört und die Epilation taugt nicht mehr als eine Behandlung mit Pinzette oder Entwachsen. Lassen Sie sich auch die entnommenen Haare zeigen. Sind sie ohne die vollständige Wurzel entnommen, wurde das Haar nur durchtrennt und der Wurzelbereich gar nicht erreicht. Bei Gesichts- oder Rückenbehandlungen können Sie selbst nicht sehen, wie gearbeitet wird. Lassen Sie sich dann einfach zum Demonstrieren an einer anderen Stelle behandeln.

© Doris Becker
http://www.epilation-becker.de/

 
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35 thoughts on “Haarentfernung

  • Julia sagt:

    ich habe bei mir die IPL-Behandlung anwenden lassen, ok dunkle Haare im Gesicht sind weg, aber eben die blonden/hellen bleiben. Was jedoch wichtig ist meine KK hat, nach dem ich Klage eingereicht habe) Zugeständnisse zur Kostenübernahme gemacht. Es ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber wir (mein Rechtsanwalt und ich) verhandeln jetzt im Bereich 80% Kostenübernahme. Ich denke das ist ein Erfolg und sollte Euch Mut machen!
    Ich freue mich auf meine Weiterbehandlung und damit Haarfreie-Zone an Armen und Beinen!
    LG Julia

     
    • petra sagt:

      Wenn Du die Kostenübernahme durchhast wäre es lieb, wenn Du mir das Urteil schicken würdest. Vielen Dank im Voraus, LG Petra

       
      • Julia sagt:

        Hallo Petra, gern sende ich Dir was ich bekommen werde. Leider nur kein Urteil vom Gericht, da wir uns außergerichtlich einigen werden!
        LG Julia
        PS: du kannst mir (wenn du möchtest) mal ne E-Mail schreiben!

         
    • Janina sagt:

      Hallo Julia,
      bei welcher Krankenkasse bist du denn und wie hast du das dort beantragt?

       
  • Judith sagt:

    Hallo Petra,

    danke Dir für diesen Beitrag und Deine Erfahrung – hast Du nicht Lust auch mal einige IPL-Geräte vorzustellen, die vor allem bei sehr hellen Haaren gut funktionieren? Oder was man hier am besten tun kann? Hab nämlich auch das Problem…

    lg
    Judith

     
    • petra sagt:

      Hallo Judith, meines Wissens gibt es außer Nadelepilation kein gerät was helle(blonde) Haare dauerhaft entfernt und ist eher Geldmacherei mit Betroffenen.
      LG Petra

       
      • Iyvon sagt:

        Hallo Petra, danke für die Infos. Ich selber habe einige Geräte probiert, jedoch wirken diese nur kurzfristig, aber für langfristige Ergebnisse hilft fast gar nichts … Liebe Grüße Iyvon

         
  • Greta sagt:

    Ich habe echt Stress mit der Krankenkasse. Vor knapp drei Monaten habe ich eine Kostenübernahmen für eine Gesichts/Bart-Epilation bei der Barmer beantragt. Zuerst einmal haben die alle möglichen Verzögerungstaktiken angewandt, von wegen meine Fotodokumentation vier Wochen irgendwo auf einem Schreibtisch liegen lassen, dann ließ mir der Medizinische Dienst eine Nachricht zukommen, dass ich keine Gutachten meiner Psychologen eingereicht hätte. Hatte ich natürlich schon längst vorher gemacht. Trotzdem habe ich dann noch einen Wust an Unterlagen gescannt und der Barmer zukommen lassen. Heute, nach weiterer zweiwöchiger Wartezeit, bekam ich dann von der Sachbearbeiterin ein Schreiben vom Medizinischen Dienst. Ich muss vorausschicken, dass ich bis September 2015 in Ecuador gelebt habe. Vom dort habe ich auch meine Namens- und Personenstandsänderung beantragt. Diese ist seit dem 21. August 2015 rechtskräftig.
    Nun hat der Medizinische Dienst entschieden, dass die Gutachten meiner Therapeuten, die gut genug waren für das Amtsgericht, nicht genug sind für die Krankenkasse. Die waren sogar so dreist mir zu sagen, ich sollte einen Therapeuten aufsuchen damit der erst einmal gestellt ob ich überhaupt transsexuell bin! Ich bin fast vom Stuhl gefallen.
    Doch so schnell lasse ich mich natürlich nicht abwimmeln. Erst einmal habe ich denen mitgeteilt, dass sie es sich abschminken könnten, dass ich noch einmal von vorne anfange. Das Lustige ist, dass ich zur Zeit in der vorbereitenden Therapie für meine Ga-OP bin. Da fehlt mir noch eine Sitzung, dann schreibt mir mein Therapeut die Indikation aus!
    Dann habe ich mich hingesetzt und den Amtsrichter angeschrieben, der mit seinem Richterspruch meine Namens- und Personenstandsänderung befürwortet hat. Ihm habe ich den Fall dargelegt, und habe ihn gefragt wie es möglich sei, dass sich der Medizinische Dienst über seinen Richterspruch stellen könne. Dieser Logik zu folgen, wäre ja dann der Richterspruch unrechtmäßig. Das hieße meine Mannes- und Personenstandsänderung wäre unrechtmäßig, meine neue Geburtsurkunde, mein neuer Personalausweis, Reisepass, Führerschein, meine Eintragung ins Register also ich eine Wohnung gemietet. Mein ganzes jetziges Leben halt. Unrechtmäßig! Zum Schluß habe ich ihn dann gebeten, mir einen Rat zu geben wie ich in diesem Fall handeln soll oder kann.
    Im Anschluß daran habe ich der Sachbearbeiterin eine Kopie dieser Mail zukommen lassen, mit der Bitte diese an den Medizinischen Dienst weiterzuleiten. Mal sehen, wie die darauf reagieren.
    Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich weiter vorgehen kann. In einem Monat oder vielleicht sechs Wochen ist meine vorbereitende Therapie für die Ga-OP durch, und die Krankenkasse bewilligt mir nicht eine Epilation. Da fällt mir echt nichts mehr ein. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich laut lachen.

     
  • Greta sagt:

    Wie ich sehe haben sich in meinem Ärger ein paar Fehler eingeschlichen. Hoffe es macht trotzdem noch Sinn!

     
  • Tinka sagt:

    Interessanter Beitrag über die Elektro-Epilation, von der ich bis Dato noch nichts gehört habe.
    Ich glaube ich muss mich mal mehr darüber Informieren, da ich es wirklch sehr lästig und unangenehm finde mit der Haarentfernung im Intimbereich bzw. meiner Bikinizone.

    Gibt es einen Anhaltspunkt welche Kosten dabei für kleine Bereiche wie Achsel, Bikinizone entstehen?

     
    • Greta sagt:

      Hallo Tinka,
      ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass die Krankenkasse Bereiche wie Achsel oder Bikinizone übernehmen wird. Eine Gesichts- bzw. Bart-Epilation hat da natürlich einen ganz anderen Stellenwert. Bei mir ist durch die Hormonbehandlung meine Körperbehaarung stark zurückgegangen. Ich persönlich nehme für Achsel und Bikinizone einen Braun Silk Epil. Da muss man zwar schon mal auf die Zähne beissen, aber hilft gut.

       
  • Greta sagt:

    Ich habe es jetzt zur (Fast) Kostenübernahme der Krankenkasse geschafft. Dabei hat sich nach einer ziemlich emotionalen Mail meinerseits, die Sachbearbeiterin heftigst für mich eingesetzt. Sie hat es geschafft ihren Chef dazu zu bewegen, sich über den Medizinischen Dienst hinweg zu setzen, der ja meine Gutachten nicht anerkennen wollte. Vielleicht war auch die Hilfe von Dr. Preuss ausschlaggebend, der mir sagte ich sei total in meinem Recht und könne die Krankenkasse sogar verklagen. Doch ich solle mich mit denen gütlich einigen, denn sonst würde alles noch viel länger dauern. So bekomme ich nun, aufgrund des Satzes der Krankenkasse, 75% der Gesichts-Epilation bezahlt. Die anderen 25 muss ich selber tragen. Vielleicht kann ich ja noch einen Deal mit der Elektrologin machen, und so noch ein paar Euro herausschlagen. Auf jeden Fall sehe ich jetzt endlich Licht am Ende des Tunnels. Drei Monate Kampf sind damit beendet. Bis zum nächsten Mal!

     
    • Pia sagt:

      Hallo zusammen,
      bin gerade über diesen Beitrag und die Kommentare gestolpert und würde da gerne was zu sagen…

      Ich kann mich irren aber mit Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2014 wurde die Krankenkasse einer transsexuellen Patientin dazu verpflichtet die Kosten für eine dauerhafte Barthaar-Entfernung zu übernehmen.
      Begründung: Die Haarentfernung erfolgt nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gesichtspunkten – aufgrund ihrer Transsexualität. Der „Bartschatten“, der nach einer Rasur zurückbleibt, sei der Beklagten nicht zuzumuten.

       
  • Claudia Andreas sagt:

    Ich habe bei der AOK den Behandlungsvertrag über 6 Laserbehandlungen vom Klinikum Aachen eingereicht und alle sechs wurden bewilligt.
    Pro Sitzung 107€.
    Nachh diesen 6 Sitzungen einen neuen Behandlungsvertrag eingereicht und es wurden erstmal 3 von 5-7 benötigte Sitzungen bewilligt.

     
    • Simone sagt:

      Hallo Claudia,
      dein Beitrag hat uns sehr geholfen. Wir sind auch aus dem Raum Aachen und
      die Aok bestand zu erst auf die Nadelepilation. Jetzt bekommen wir auch die Behandlung im Kinikum übernommen.

      Zu meiner Frage: Hat die Krankenkasse von dir auch verlangt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben falls es zu Komplikationen kommt sie nicht zahlen?

      Wir haben noch nichts Unterschrieben.

      Liebe grüße Simone

       
  • Anja Elisabeth sagt:

    Durch die Inter, hab Testomangel dadurch hab ich wieder den Vorteil dass die Epi besser geht und nicht so schmerzhaft ist, ist zum aushalten. Bin froh drum endlich die lästigen Haare wegzuhaben, hat sich echt schon viel getan. Am Rest des Körpers muss ich zum Glück nicht viel machen, hin und wieder mal rasieren wie Cisfrauen das ja auch machen. Mich stören die Barthaare sehr und bin erleichter sie Stück für Stück loszuwerden.

    Liebe Grüsse Anja Elisabeth

     
  • SAHRA sagt:

    Hallo, ich weiß zwar nicht ob mir jmd. antworten wird aber einen Versuch ist es Wert. Ich bin 28 Jahre alt und habe seit der Pubertät extreme gesichtsbehaarung ich habe einige Lasersitzungen hinter mir ohne Erfolge erzielt zu haben. Bisher habe ich alles aus eigener Tasche bezahlt. Ich lese jetzt, dass hier einige von der KK kostenübernahme durchsetzen konnten. Könnt ihr mir sagen wie? Es ist bei mir nicht nur ein damenbärtchen sondern wirklich so schlimm, dass ich täglich rasieren muss. Warmwachs soll es schlimmer machen sagte man mir. Eine nadelepilation wäre mein nächster Versuch und eine (teil)kostenübernahme wäre finanziell gesehn eine erhebliche Erleichterung

     
    • Stefanie K. sagt:

      Hallo Sahra,
      ich kann dir leider nicht helfen, aber bin für weitere Hilfestellung auch dankbar. Bei mir ist es ähnlich wie bei dir…

       
    • petra sagt:

      Hallo Sarah, ruf am besten einfach mal bei Deiner Krankenversicherung an und frag was die so gerne hätten, da es doch recht unterschiedlich ist.

      Frag Dich am besten auch bis zu jemanden durch, bis Du bei einem landest, der sich damit auskennt.

      Viel Erfolg und LG Petra

       
  • Pascal sagt:

    Hallo Petra!

    Wenn ich so über die Haarentfernungsmethoden lese, wird mir selbst ganz schön mulmig. Das hört sich ja schon beim Lesen schmerzhaft an.

    Zu IPL kann auch ich sagen, dass man hier gerne auch ziemlich enttäuscht sein kann. Manchmal funktioniert die Methode nämlich gar nicht, das ist von Mensch zu Mensch wohl unterschiedlich.

    Und die 100-Tage-Rückgabe-Aktionen bei vielen Herstellern reichen meist nicht aus, um genau dies zu merken!

    Beste Grüße!

     
    • Mychaela sagt:

      Hallo Pascal,

      wenn Du hier von Rückgabegarantie von IPL-Gerläten schreibst, nehme ich an, es handelt sich um Home-Geräte.
      Nach meiner Erfahrung kannst Du die komplett vergessen, jedenfalls für den Bart, da sie eine deutlich geringere Leistung haben und so die tiefsitzenden Wurzeln der Barthaare nicht effektiv bestrahlen können. Bei mir gibt es da jedenfalls keinerlei Resultat.
      Anders jedoch an anderen Körperstellen, an denen ich nach erfolgreicher professioneller IPL-Behandlung die letzten verbliebenen Reste behandle. Mit sichtbarem Erfolg, es ist aber auch wehr langwierig.

      ELOS hat bei den dunklen Barthaaren mit 16 Behandlungen in 2 Jahren zufriedenstellend funktioniert. Die hellen Haare sind jedoch noch da, doch die machen keinen Bartschatten, müssen aber dennoch täglich rasiert werden. Die müssen also mit Nadel-Epi weg, wie auch die teilweise nach einem Jahr nach Abschluß der Behandlung in geringer Anzahl wieder zu wachsen beginnen.
      An den 2 Jahren kannst Du auch sehen, daß die 100 Tage gar nicht funktionieren können. Für flächendeckenden Einsatz sind sie also nicht geeignet.

      Viele Grüße, Mychaela

       
  • Simone sagt:

    Hallo Claudia,
    dein Beitrag hat uns sehr geholfen. Wir sind auch aus dem Raum Aachen und
    die Aok bestand zu erst auf die Nadelepilation. Jetzt bekommen meine Tochter auch die Behandlung im Kinikum übernommen.

    Nun eine Frage: Hat die Krankenkasse von dir auch verlangt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben, dass falls es zu Komplikationen kommt, sie diese nicht zahlen müssen und weißt du ob das überhaupt rechtens ist?

    Meine Tochter hat daher noch nichts Unterschrieben.

    Liebe grüße Simone

     
  • Sophie sagt:

    Von der Elektro Epilation habe ich bis jetzt noch nichts gehört, in das Thema muss ich mich weiter „reinfuxxen“ das könnte interessant für mich werden. Danke das du mich auf den Weg gebracht hast.

     
  • Marie sagt:

    Vielen Dank für die ausführlichen Informationen dieser Methoden zur Haarentfernung das bringt mich echt weiter 🙂

     
  • Kezia-Ramona sagt:

    Ich habe im November 50 Stunden Nadelepilation genehmigt bekommen, jetzt nach 20 Stunden
    Ja,ihr lest richtig,ich habe erst zwanzig Stunden Nadelepilation hinter mir und habe unerwartet,ohne weiteren Antrag und ohne das ich etwas nachweisen musste,weitere 50 Stunden Nadelepilation bewilligt bekommen.
    Ich war noch am Vormittag bei der Krankenkasse wegen dem Brustaufbau, da hat man mir von der weiteren Genehmigung nichts erzählt,war auch kein Gesprächsthema an dem Tag und am nächsten Morgen lag die Kostenübernahme für die weiteren 50 Stunden Nadelepilation im Postkasten.

     
  • Nicole sagt:

    Hey :),

    erstmal wollte ich sagen, dass ich diese Seite echt super finde, hat mir in vielen Bereichen meines Weges als Transsexuelle Frau bereits geholfen.
    Habe allerdings eine Frage zur IPL Epilation, ich habe vor kurzem bei einem Haarentfernungsstudio in meiner Nähe begonnen mir die Barthaare entfernen zu lassen. Etwas stuzig machte mich die Angabe des Studios dass bei männlichem Barthaar durchaus mit über 30 Behandlungen (im Abstand von je 4-6 Wochen) zu rechnen sei. Hat hier jemand einen Erfahrungswert? Mir erscheint diese Angabe als doch sehr hoch, würde mich ungerne über den Tisch ziehen lassen, gerade wenn man bedenkt, dass ich das Geld an anderer Stelle während meines Weges durchaus gut gebrauchen könnte :/

    mfg
    Nicole

     
    • petra sagt:

      Ansich ist es in meinen Augen eher Geld Macherei, da ich maximal 10 IPL Behandlungen für notwendig halte. Alles was darüber hinaus geht, macht in meinen Augen keinen Sinn und man sollte die restlichen Haare mit Nadelepilation wegmachen lassen.
      Leider können auch viele Haare nach der Laserbehandlungen nach einigen Jahren wiederkommen.
      Viel Erfolg
      Petra

       
  • Michi sagt:

    Hallo Judith, kennst du zufällig in Österreich eine gute Elektrologistin? Evtl. sollte ich auch mal die IPL Behandlung versuchen 🙂

    Danke! 🙂
    lG

     
  • Michelle sagt:

    Hallo!
    Also ich hatte bisher 8 IPL Sitzungen und die waren zumindest für mich der Horror.
    Aber von Anfang an.
    Ich habe im März 2015 die Hormonbehandlung (Gynokadin/Androcur) angefangen. Dann im Juni 2015 hatte ich die Gutacher für die Namen und Personenstandsänderung und den Perso konnte ich dann endlich im September 2015 ändern.
    Hiernach habe ich bei der TK wegen einer Kostenübername der Barthaarentfernung mit IPL-Laser gefragt. Kostenvoranschlag vom Hautarzt lag vor.
    Im Februar, also gut 5 Monate später die Absage. Also habe ich mir genug Geld zusammengespart und im August 2016 die Behandlung auf Eigenkosten angefangen.
    Ich habe zwar von Natur aus einen tiefschwarzen, aber sehr geringen Bartwuchs (Wangen 99%glatt), aber schon nach der ersten Behandlung sah ich aus wie frisch von der Schlachtbank. Überall an Unterkiefer und Kinnbereich mehrere Stecknadelkopfgroße blutende Wunden. Und das Gesicht fühlte sich an wie nach einem starken Sonnenbrand. Das dann für mehrere Tage.
    Hiernach hatte ich noch im September und Oktober im 4 Wochen Rytmus 2 Behandlungen. Danach fielen 2 Sitzungen krankheitsbedingt aus und ich hatte erst im Januar eine neue Sitzung.
    Aber weil es mir persönlich zu schmerzhaft war, wurde mir im Vorfeld eine Packung Anesderm aufgeschrieben. Diese Creme übernahm die Krankenkasse auch nicht und ich wurde zu den 150 Euro Kosten für die IPL Sitzung auch noch gut 25 Euro los.
    Dennoch war ich frohen Mutes, denn trotz fast 10 Wochen Pause, war ich im Gesicht schon fast glatt. Nur halt der doofe Oberlippenbart war wiederspenstig.
    Leider aber hatte Anesderm nur in einer Sitzung die fast vollständige Wirkung und in den nächsten beiden Sitzungen merkte ich von der Betäubung nichts mehr.
    Deswegen bekam ich für die Sitzung Anfang Mai eine neue Creme (Pliaglis). Wieder Mehrkosten von fast 37 Euro.
    Aber erstens hatte diese Creme zumindest bei mir gar nicht gewirkt und ausserdem hatte ich schon vor der Lasersitzung gemerkt, das trotz 6 Wochen Ruhephasen zwischen den Sitzungen jetzt wieder die ersten schwarzen Barthaare wiederkommen. Am Kinn würde ich sogar sagen, das auf ca 10qcm, 50% der Haare wieder da sind.
    Jetzt bin ich völlig verunsichert mit meinem weitern Werdegang. Frau war ich schon immer, aber ob ich OPs und andere Behandlungen noch mache, weiß ich zur Zeit nicht mehr. Denn ich habe bisher 1100 Euro aus eigener Tasche bezahlt, hatte Unkosten für Betäubungscremes, es tat von Sitzung zu Sitzung mehr weh und am Ende hat es anscheinend kaum was gebracht.
    Ach, noch ein Nachtrag. Ab der 4. Sitzung ist die Dame die mich gelasert hat, schon mit der Stärke des IPL-Lasers runtergegangen und die Haut war „nur noch“ stark gerötet.
    Diese Erfahrung wollte ich mit Euch nur teilen. Ich hoffe der Erfahrungsbericht ist Euch nicht zu lang.

    Mit lieben Grüßen
    Eure Michelle

     
    • petra sagt:

      Hallo Michelle, danke für Deine Erfahrung. Ich würde Dir Folgendes empfehlen.
      a) das Institut wechseln und teilweise das Geld zurückfordern, auf Grund der fehlerhaften letzten Behandlungen.
      B) eine Kostenübernahme bei der TK für Nadelepilation beantragen und bitte nicht abwimmeln lassen. Wichtig hierbei, dass die Indikation vorliegt und versuchen direkt einen zuggelassenen Arzt zu findenm
      Falls es diesem in deinem Umkreis von 100 km nicht gibt, mit in den Antrag schreiben und ein Kosmetikinstitut vorschlagen.
      Und falls die wieder ablehnen, Widerspruch einlegen und navchfragen warum dieser erfolgte, falls dies nicht klar ist.
      Viel Erfolg
      Lg Petra

       
    • Hayat sagt:

      ich benutze emla salbe. 2 atunden vorher drauf schmieren 😉

       
  • Hanna sagt:

    Danke für den informativen Artikel, wie oft gehst du inzwischen zur Haarentfernung?

     

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