Haarentfernung

Persönlicher TIPP

enthaarungWenn Du für immer und jeden Tag als Frau lebst, muss die Gesichtsbehaarung weg. Sicherlich, Frau kann sich jeden Tag rasieren, aber so richtig befriedigen wird Dich das auf Dauer nicht.

Man liest heute immer wieder von „Endlich haarfrei“ oder „Niemehr rasieren“, doch einige Methoden halten oftmals nicht das, was sie versprechen. Ich kann hier ausschließlich von meinen Erfahrungen sprechen, also auch nur über meine Haarwurzel. Denn eines solltest Du wissen: Jedes Haar ist anders und die blöden Viecher machen oft einfach das was Du nicht willst und zum Glück bleibt auch Die Entwicklung in der Haarentfernung nicht stehen.

Früher habe ich mich immer nass rasiert und hatte auch verschiedenen Versprechungen vertraut und einiges ausprobiert. Sicherlich habe ich das Glück, dass mein Haarwuchs am Körper und auch im Gesicht nie sonderlich stark war, doch als ich 2008 mein offizielles Outing hatte, wollte ich mir das lästige rasieren sparen.

Es gibt eigentlich zwei Haarentfernung, die man meiner Meinung nach empfehlen kann. Als erstes und auf dem ersten Blick kostengünstiger solltest Du es mit einem IPL-Gerät versuchen. Die neueste Generation kann sogar etwas rötliche Haare „dauerhaft“ (leider gibt es keine richtigen Langzeitstudien hierfür, daher kann es sein, dass die Haare auch nach 5 Jahren wieder da sind) entfernen. Meisten reichen dort ca. 6-10 Behandlungen ab ca. 80,00 ,–. Die Versicherung zahlt dieses oftmals aber leider nicht, aber auch hier ist ein Versuch sicherlich lohneswert.

Da ich blonde Baarthaare habe, komme ich allerdings um die Nadelepilation nicht herum, dafür gibt es hierbei auch schon Langzeitstudien und Du wirst das Gestrüpp auf Dauer los. Eine Stunde kostet hier ab ca. 60,00 ,–, Du brauchst aber im Schnitt 120 Std. (ich habe auch von Leuten gehört, die 400 Stunden gebraucht haben, was ich aber darauf zurückführen möchte, dass entweder Die Epiliererin nicht eben schnell arbeite oder die TS mit den Grimmschen Brüdern verwandt ist.).
Das solltest Du auch Deiner Versicherung sagen, dass durch eine vorherige IPL-Behandlung weniger Stunden bei der Nadelepilation benötigt werden. Die Nadelepilation ist offiziell vom Medizinischen Dienst empfohlen und sollte ohne weiteres von Deiner Krankenversicherung bezahlt werden. Leider möchten die gesetzlichen Versicherungen immer noch, dass diese Behandlung von einem Mediziner durchgeführt wird, die es wiederum nicht sehr oft gibt. Meine private Versicherung akzeptierte zum Glück auch eine Kosmetikerin. Es gibt leider mittlerweile mir zwei bekannte Gerichtsurteile, wonach Transsexuelle keinen Anspruch auf die Behandlung durch eine Kosmetikerin haben und es ist zu befürchten, dass weitere Krankenkasse diesem Beispiel folgen. Man kann somit davon ausgehen, dass eine Behandlung früher oder später selber zu tragen sein wird. (Die Urteile findest Du HIER)

Eine ganz individuelle Angelegenheit

Nachfolgend ein sehr guter Überblick über die verschiedenen Haarentfernung, der mir freundlicherweise von Doris Becker http://www.epilation-becker.de/ zur Verfügung gestellt wurde

Haarentfernung ist immer eine ganz individuelle Angelegenheit. Was bei dem einen Menschen schnell zum Erfolg führt, kann bei einem anderen Menschen völlig versagen.

Zum einen liegt das an der Unterschiedlichkeit der Haare. So können z.B. schwach pigmentierte oder weiße Haare durch Lichtepilationsverfahren (Photothermolyse, Laserepilation, Blitzlampentechnik, Elos, IPL etc.) überhaupt nicht erfasst werden, während für die Erfolgsaussichten einer Elektro-Epilation die Haarfarbe keinerlei Rolle spielt.

Auch die Follikel, das eigentliche Ziel bei jeder Epilation, unterscheiden sich von Mensch zu Mensch und von Haar zu Haar. Ein dicker, tief in der Haut verankerter Follikel braucht ein Vielfaches mehr an Energie als ein kleiner, schwach ausgebildeter Follikel.

Dann spielt die Beschaffenheit der Haut eine große Rolle. Bei der Verödung der Haarfollikel kommt es immer auch darauf an, dass die umliegende Haut geschont wird. Bei der Behandlung muss also unbedingt berücksichtigt werden, ob es sich um eine sehr empfindliche oder eher robuste Haut handelt, oder ob z. B. an der sehr dünnenhäutigen Oberlippe oder an den Unterschenkeln gearbeitet wird.

Und nicht zuletzt hat auch der zu behandelnde Mensch einen entscheidenden Einfluss auf den Ablauf der Behandlung: So besitzt z. B. jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzempfindlichkeit.

Die endgültige Haarentfernung

Temporäre Haarentfernungsmethoden wie Zupfen, Entwachsen und Rasieren werden nicht nur aufgrund ihrer zeitlich begrenzten Wirksamkeit als unbefriedigende Maßnahme betrachtet, sie sind auch häufig von inakzeptablen Nebenwirkungen begleitet, wie z. B. einwachsenden Haaren oder Entzündungen.

Wie funktioniert Elektro-Epilation?

Wer sich heute für die Elektro-Epilation entscheidet, genießt die Sicherheit der best erprobtesten Methode und die Effektivität modernster Technik.
Hierbei wird eine hauchdünne, sterile Sonde in den Haarkanal eingeführt. Nach Platzierung wird auf die Sonde kurz Strom appliziert. Abhängig von der verwendeten Stromart (Wechselstrom oder Gleichstrom oder beides) wird die Haarwurzel nun entweder durch Hitze (Thermolyse-Verfahren) oder durch eine chemische Reaktion (Blend- oder Elektrolyse-Verfahren) zerstört.

die Drei Methoden der Elektro-Epilation

Elektrolyse: das ursprüngliche und erste Verfahren in der Anwendung der Elektro-Epilation. Hierbei wird galvanischer Strom (Gleichstrom) benutzt, um den Follikel durch eine chemische Reaktion in der Haut zu zerstören. Die Sonde muss mindestens 2 Minuten im Follikel verbleiben, um eine nachhaltige destruktive Wirkung zu erzielen. Diese Methode wird in Deutschland kaum noch angewendet.

Thermolyse: hochfrequenter Wechselstrom erhitzt die Sonde, nachdem diese in den Follikel eingeführt wurde. Das umliegende Gewebe „koaguliert“ und wird verödet. Dieser Vorgang dauert etwa 1 Sekunde, daher ist die Thermolyse wesentlich schneller. Eine geschickte Elektrologistin kann bis zu 20 Haare in der Minute behandeln. Mit diesem Verfahren können daher auch große Flächen in einer akzeptablen Zeit behandelt werden.

Blend-Methode: es werden beide Stromarten (Gleichstrom und Wechselstrom) eingesetzt, um den Follikel zu zerstören. Wie bei der Elektrolyse wird der galvanische Strom eingesetzt, um eine chemische Reaktion im Follikel auszulösen. Der Wechselstrom dient hier zur Beschleunigung der chemischen Zerstörung. Pro Haar werden je nach Haarstärke und Follikeltiefe 5 bis 20 Sekunden benötigt.

Um beste Resultate zu erzielen, kommt es bei der Elektro-Epilation neben der Technik vor allem auf Erfahrung und Geschicklichkeit an, denn Elektro-Epilation ist Präzisionsarbeit und nichts für Amateure.

Wie funktioniert Photo-Epilation?

Unter die Kategorie der Photo-Epilation oder auch Lichtepilation fallen sämtliche Verfahren mit Laser-, Blitzlampen- und IPL-Technologie. Auch ELOS und IOS sind hierunter einzuordnen.
Allen Photo-Epilationsverfahren gemeinsam ist, dass hierbei nicht das einzelne Haar, bzw. der einzelne Follikel, sondern das gesamte Hautareal behandelt wird, in dem Haare entfernt werden sollen. Das Ziel sind die Melanozyten, die Pigmentzellen der Haarwurzel, die im unteren Wurzelbereich liegen und dem Haar seine Farbe mitgeben. Die dunklen Pigmentzellen nehmen die Lichtenergie auf und verwandeln sie in Wärmeenergie. Auf diese Weise wird die Haarwurzel zerstört.
Follikel besitzen eine außerordentliche Regenerationsfähigkeit. Um eine erfolgreiche Epilation durchzuführen, muss die Behandlungsmethode geeignet sein, alle Wachstumszellen zu zerstören und nicht nur einen Teil. Eine einzige übrig gebliebene Wachstumszelle kann später wieder den Impuls für erneutes Haarwachstum auslösen.
Das Ergebnis einer permanenten Epilation steht und fällt mit der erfolgreichen Zerstörung aller Wachstumszellen, die den Follikel im Bereich der äußeren Wurzelscheide umgeben.

Welche Methode für welche Voraussetzungen?

Bei der Photo-Epilation müssen Haut und Haar bestimmte Vorraussetzungen erfüllen:

Das Ansprechen auf die Lasertherapie scheint je nach Patient, Körperregion und Haarfarbe äußerst unterschiedlich zu sein.Die besten Ergebnisse können bei dunklen Haaren und hellem Hauttyp erwartet werden. Unbefriedigend sind die Ergebnisse bei zu hellen Haaren und/oder zu dunkler Haut. Probleme können auch zu dicke oder zu tief sitzende Haarfollikel bereiten. Durch die ungewollte Mitbehandlung der Haut muss deren Beschaffenheit bei der Lichtepilation unbedingt berücksichtigt werden. Nicht nur die Pigmentzellen der Haarfollikel sondern auch alle Pigmentzellen der Haut werden bestrahlt und verwandeln das Licht in Wärme. So scheint es eine logische Konsequenz des Behandlungsprinzips, dass die Gefahr einer akuten Verbrennung wächst, je dunkler die Haut ist.

Bei der Elektro-Epilation können prinzipiell alle Haare auf jeder Haut behandelt werden!

Mit der Elektro-Epilation können alle unerwünschten Haare am ganzen Körper und im Gesicht, unabhängig von ihrer Stärke und Haarfarbe entfernt werden, auch helle Flaumbehaarung. Und zwar für immer!
Die Elektro-Epilation arbeitet unabhängig von den spezifischen Eigenschaften von Haut und Haar und eignet sich prinzipiell für jedes Haar bei jeder Hautfarbe. Die Sonde kann direkt in die Zielstruktur platziert werden und dort mit Hilfe des Stroms wirken. Allein das Geschick und die Erfahrung der Elektrologistin entscheiden über Erfolg und Misserfolg der Behandlung.
Die Elektro-Epilation ist auch völlig unabhängig von der Beschaffenheit der Haut anzuwenden. Individuelle Besonderheiten, wie z. B. eine besonders empfindliche Haut, können durch entsprechend schonende Behandlung oder die Wahl des geeigneten Verfahrens (z. B. Behandlung mit der Blend- statt mit der Thermolyse-Methode) berücksichtigt werden.

Haarentfernung für immer?

Photo-Epilation

Die Bedeutung von „dauerhaft“ und „permanent“ im Bereich der Photo-Epilation können die Laserspezialisten am besten selbst erklären, die in einer anerkannten kosmetischen Fachzeitschrift als Experten zu diesem Sachverhalt befragt wurden:
„Dauerhaft bedeutet langfristig; d.h. die Haare bleiben nach der Behandlung länger aus als bei ihrer normalen periodischen Entwicklung.“…. „Um die Bezeichnung ‚permanente Haarreduktion’ zu bekommen, sollte schon nachgewiesen werden, dass die Haare mindestens einen Entwicklungszyklus lang nicht nachwachsen. So haben sich im wissenschaftlichen Bereich 12 – 18 – Monate-Studien etabliert.“ (Dr. Ilja Kruglikov in Beauty Forum 1/2007, Artikel „Photo-Epilation: Expertenrunde“).
„Es ist wichtig zu wissen, dass der Begriff „dauerhaft“ nur ein verzögertes Wachstum der Haare beschreibt und selbst der Begriff „permanent“ das Fortbleiben der Haare für mehr als einen Wachstumszyklus definiert. Dies bedeutet z.B. dass die Haare, die man an den Beinen entfernt hat, rund sechs Monate wegbleiben. Der Kunde meint jedoch, dass die Haare nie mehr wieder kommen.“ (Magdalena Albrot, Ausbildungsleiterin für den bei der IHK zertifizierten Lehrgang „Grundlagen der Photo-Epilation“, gleicher Artikel).
Gerade in dem 2. Zitat kommt deutlich zum Ausdruck, dass die Auffassung von „dauerhaft“ und “permanent“ innerhalb der Photo-Epilation nicht unbedingt mit den Erwartungen des Kunden übereinstimmt. Tatsächlich konnten die verschiedenen Verfahren der Photo-Epilation den Nachweis einer lebenslang anhaltenden Haarfreiheit noch nicht erbringen. Dafür ist diese Technologie auch noch zu jung. „Wissenschaftliche Studien“, mit einem Betrachtungszeitraum von 12 – 18 Monaten scheinen zudem nicht geeignet zu sein, einen länger andauernden Erfolg nachweisen zu können, wenn man bedenkt, dass sich der Behandlungsablauf in der Regel bereits über einen Zeitraum von ca. 18 Monaten erstreckt.
Es ist jedoch nicht zu leugnen, dass eine deutliche Haarreduktion über einen längeren Zeitraum von 2 bis 5 Jahren mit Hilfe einiger Verfahren der Photo-Epilation bei entsprechender Vorraussetzung zu erzielen ist.
Für den Kunden ist es jedoch schwer, das für seine spezielle Situation geeignete Verfahren zu finden. In den vergangenen 10 Jahren konnte man hier einen rasch und unkontrolliert expandierenden Markt beobachten mit dem Resultat einer unübersichtlichen Situation. Es existieren viele unterschiedliche Geräte, die das Prinzip der Photothermolyse in unterschiedlichen Varianten anwenden. Vergleichende Studien existieren nicht.
Sofern überhaupt Studien zum Beweis der Wirksamkeit herangezogen werden, ist der Untersuchungszeitraum völlig unzulänglich, oder sie beziehen sich auf Geräte, die längst wieder vom Markt genommen wurden. In den USA dürfen daher alle Verfahren, die der Photothermolyse zuzuordnen sind, lediglich eine Haarreduktion versprechen im Gegensatz zur Elektro-Epilation, die als einziges Verfahren die definitive Haarentfernung als Leistung behaupten kann.

(FDA-Klassifikation: In den USA, dem Mutterland der Epilation, werden Behandlungsgeräte von der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) geprüft und kategorisiert.
Während im deutschen Sprachgebrauch „dauerhafte Haarentfernung“ oder „permanente Haareduktion“ für so unterschiedliche Verfahren mit ebenso unterschiedlichen Ergebnissen wie die Photoepilation und die Elektro-Epilation beliebig nebeneinander verwendet werden, differenziert die FDA zwischen zwei Kategorien:
Die Kategorie „Permanent Hair Removal“ („Permanente Haarentfernung“), wird Verfahren zugeordnet, die eine lebenslange Beseitigung der Haare ermöglichen, während die Kategorie „Permanent Hair Reduction“ („Permanente Haarreduktion“) für Verfahren zutrifft, die eine dauerhaft sichtbare Reduzierung der Haaranzahl nachweisen können.
Die oberste Kategorie „Permanent Hair Removal“ ist bisher ausschließlich auf Verfahren der Elektro-Epilation angewendet worden als bisher einzige nachgewiesen erfolgreiche Methode, mit der die definitive Entfernung unerwünschter Haare erzielt werden kann und zwar für alle Haare, unabhängig von ihrer Stärke und Farbe und ohne Nebenwirkungen oder Spätfolgen.

Elektro-Epilation

In einer Praxis für Elektrologie ist mit dem Angebot einer permanenten Haarentfernung die Zerstörung der behandelten Haarfollikel für immer gemeint. Elektro-Epilation ist eine Entscheidung fürs Leben. Die lebenslang anhaltende Wirkung der Elektro-Epilation ist eindeutig nachgewiesen, da diese Methode sich bereits seit 130 Jahren bewährt hat.
„Die Elektrolyse sowie Elektrothermolyse ist derzeit die einzig sicher permanente Enthaarungsmöglichkeit“, so lautet das Fazit der aktuellen ärztlichen Leitlinie zu Therapie der Hypertrichose (untypisch starke Behaarung) (nachzulesen im Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG 9-2007)).
Auch laut „Stiftung Warentest“ „…ist die Elektro-Epilation das einzige Verfahren, das Haare wirklich dauerhaft, also für immer entfernen kann. Und zwar jedes einzelne Haar, egal ob dunkel oder hell. Auch gebräunte Haut ist – anders als beim Laser- problemlos zu behandeln.“ (Stiftung Warentest, Artikel „Haarentfernung – Was wirklich hilft“, Nr. 4 April 2005, S. 25)
Die Zeitschrift ÖKO-TEST befindet in Ausgabe August 2007:
„Nadelepilation: Das effektivste Verfahren. Diese Methode wird auch Elektro-Epilation genannt und gilt als effektivstes Verfahren, um Haarwurzeln zu zerstören. Die Nadelepilation eignet sich für alle Haut- und Haartypen.“

Gibt es eine Garantie?

Trotz der unbestritten lebenslang anhaltenden Wirksamkeit der Elektro-Epilation, gibt es auch hier keine Garantie, dass nie wieder in dem behandelten Gebiet Haare nachwachsen können.
Neben den aktiven Follikeln, die die störenden Haare produzieren, schlummern zahlreiche inaktive Follikel in der Haut, die normalerweise nie ein Haar hervorbringen. So befinden sich im Wangenbereich auf nur einem Quadratzentimeter über 800 Follikel in der Haut (nach Richards-Meharg).
Durch bestimmte Krankheiten, Medikamente oder auch durch natürliche hormonelle Schwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) können diese Follikel im Laufe des Lebens zur Haarproduktion angeregt werden. Aus diesem Grund können auch nach einer erfolgreichen Elektro-Epilation an der behandelten Stelle Haare wachsen. Dies gilt vor allem für den Gesichtsbereich.

Ist das schmerzhaft?

Bei sämtlichen Verfahren zur permanenten Haarentfernung kann man niemals völlige Schmerzfreiheit versprechen.
Interessanterweise haben die meisten Menschen bei der Elektro-Epilation vor allem Angst vor dem Einführen der Sonde, weil sie dabei an den schmerzhaften Einstich einer Spritze in die Haut denken. Tatsächlich tut aber das Platzieren der Sonde überhaupt nicht weh, denn eine professionelle Elektrologistin führt die Sonde exakt in die vorhandene Öffnung ein, aus der das Haar heraus kommt. Dabei wird die Haut weder verletzt noch fließt Blut.
Was man spürt, ist die anschließende Verwendung des Stroms, d.h. die Hitze bei der Thermolyse und die chemische Reaktion beim Blendverfahren. Die anschließende Entnahme des Haares ist dann wieder völlig schmerzfrei, denn das Haar lässt sich aus dem behandelten Follikel butterweich herausziehen, wenn alles richtig gemacht wurde und das Gewebe ringsum den Follikel zerstört wurde.
Man spürt also nur den Strom. Wie stark, das ist nun wieder eine ganz persönliche Erfahrungssache.

Wie finde ich eine gute Elektrologistin?

Das Hauptproblem bei der Suche nach einer guten Elektrologistin besteht speziell in Deutschland zunächst einmal darin, überhaupt jemanden zu finden, der diese Dienstleistung professionell anbietet. Es gibt, gemessen am Bedarf, nur sehr wenige hauptberuflich arbeitende Elektrologistinnen oder Kosmetikerinnen, die schwerpunktmäßig die Elektro-Epilation anbieten. Ein empfehlenswerter Einstieg in die Suche ist die Internetpräsenz des Deutschen Verband Elektro-Epilation e. V. (DVEE), in der sämtliche Mitglieder des Fachverbands aufgelistet sind.
Eine gute Elektrologistin zeigt Ihnen gerne, wie Sie arbeitet. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und achten Sie auf folgendes:Das Einführen der Sonde darf nicht, bzw. kaum spürbar sein, ebenso wenig wie die anschließende Entnahme des Haares. Wenn man die Entnahme des Haares spürt, ist das Gewebe nicht vollständig zerstört und die Epilation taugt nicht mehr als eine Behandlung mit Pinzette oder Entwachsen. Lassen Sie sich auch die entnommenen Haare zeigen. Sind sie ohne die vollständige Wurzel entnommen, wurde das Haar nur durchtrennt und der Wurzelbereich gar nicht erreicht. Bei Gesichts- oder Rückenbehandlungen können Sie selbst nicht sehen, wie gearbeitet wird. Lassen Sie sich dann einfach zum Demonstrieren an einer anderen Stelle behandeln.

© Doris Becker
http://www.epilation-becker.de/