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Transsexualität

Makeup & Style

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Eines vorweg, Schminken heißt ÜBEN und ausprobieren. Wichtig ist dabei nicht nur was einem gefällt, sondern auch, dass es zu einem passt und dass man es richtig benutzen kann.

Beim Style sieht das ein wenig anders aus. ich glaube nicht, dass man den durchs üben bekommt. Da hat man nur zwei Möglichkeiten. Entweder man hat ihn oder man sucht sich Menschen, die ihn haben und kopiert ihn. In der Mode ist zum Glück alles gelaubt und man hat ja nicht die ganze Zeit einen Guido Maria Kretschmer neben sich herlaufen, der einem Punkte für die schlecht sitzende Hose abzieht.

Meine Anfänge

Als ich mich mit ca. 14 Jahren das erste Mal komplett geschminkt und gestylt habe, sah ich wohl eher aus wie Crusty der Clown als Bordsteinschwalbe, als wie ein hübsches Mädchen. Während ich also Anfangs teilweise versucht habe, meine selbst wahrgenommene Männlichkeit durch übertriebenes MakeUp und Miniröcke zu kaschieren, habe ich nach meinem Coming Out meinen Style recht schnell gefunden. Mir macht es Spaß und ich liebe die Mode und die Möglichkeiten, die man hat. Dies hat nichts mit irgendwelchem Verkleiden zu tun, sondern das bin ich und es ist authentisch.

Authentisch ist wohl auch das Wichtigste, was man beachten sollte. Es ist alles erlaubt, aber man sollte sich nicht alles erlauben.

Motto

Videos die zeigen wie es geht

Im Netz, egal ob bei youtube oder auf einer Website gibt es mittlerweile endlos viele gute Videos, die einem das Schminken sehr gut erklären. Nachfolgend findet ihr mal meine Favoriten, die mir den einen oder anderen Trick gut erkllärten

Mein Schminktisch

Ich möchte hier nun auch keinen Ersatz für die ganzen tollen Videos im Netz bieten (siehe oben). Auch werde ich keine bestimmten Produkte empfehlen. Denoch möchte ich einmal aufzählen, womit ich jeden Morgen einen Teil meiner Zeit verbringe:

Reihenfolge:

  • Serum
  • Concealer
  • Rouge
  • dunkl.Kompaktpuder (zB für die Nase)
  • Mineral-Puder (auf die richtige Farbe achten!!!)
  • Eyeliner (geht auch nach dem Lidschatten)
  • Lidschatten (in der Regel 3 Farben: meistens braun, schwarz, gold)
    in einen guten Pinsel investieren, dadurch sind sehr schöne Übergänge möglich. Das regelmäßige Reinigen nicht vergessen.
  • Kajal
  • Wimperntusche
  • Lippgloss

Sicherlich ist das ganze noch erweiterbar. Da ich aber Permanent-makeup (Augenbrauen und Lippenumrandung) habe, verzichte ich auf Brauenpuder und Lippen-Konturenstift.

Wenn es mal etwas dramatischer sein soll, werden die Farben meist kräftiger aufgetragen und als Lidschatten nehme ich meist nur schwarz und auch einen kräftigeren Lippenstift. Bei längeren Wimpern, die mir leider nicht vergönnt sind, empfiehlt sich noch der Einsatz einer Wimpernzange bzw. einer Wimpernwelle (letzteres hält dann mehrere Wochen)

Achtet also darauf, dass ihr es nicht übertreibt. Es hängt viel davon ab, wie alt ihr seid, wo ihr arbeitet und was ihr gerade machen wollt. Und sicherlich ist die Art des MakeUps auch Geschmacksache. Aber gut geschminkte Smokey Eyes sollte man (meiner Meinung nach) schon können.

 
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One thought on “Makeup & Style

  • Ines sagt:

    Hallo Petra,

    vielen Dank für den Artikel ich habe mich beim Lesen echt amüsiert 🙂
    Als ich angefangen habe mich zu schminken, war ich 15 und ja, ich sah auch aus wie ein Clown ^^ doch mit der Zeit wurde ich immer besser. Die Hauptgründe waren natürlich meine Pickel und die Pigmentflecken im Gesicht, die ich kaschieren wollte.
    Übung macht den Meister 🙂

    Liebe Grüße

    Ines

     

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