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Transsexualität

neue Seite: Bewegung und Gangart bei Frauen

Der Unterschied zwischen Männer und Frauen: Bewegung und Gangart

Neben dem optischen und dem stimmlichen Unterschieden bei Mann und Frau, kann auch der Bewegungsaspekt ein großes Thema für transsexuelle Menschen sein. Doch unterscheiden sich Frauen und Männer in Punkto sitzen, stehen, gehen … oder sind dies “nur” Klischees? …

 

5 thoughts on “neue Seite: Bewegung und Gangart bei Frauen

  • Anja Elisabeth sagt:

    Hallo

    Ich falle auf durch die Gangart (Hüftschwung und Schritt), sowie durch weibliche Gestik, Sitzen und Bewegungen. Bin dabei mit HRT zu beginnen. Wär mir selber nicht in den Sinn gekommen mit dem gang aber meiner Frau ists aufgefallen, auch anderen schon. Hab gelesen das bei Frauen Ringfinger und Zeigefinger ungefähr gleich lang sein sollen, bei Männern unterscheiden sie sich. Hab geschaut bei meiner Frau und bei mir, es war tatsächlich so bei uns beiden beide Finger ungefähr gleich lang. Bei 2 Kollegen aber hab unter Vorwand mal schnell geschaut hat sich die Länge unterschieden. Kann natürlich kein Beweis sein für uns alle aber darüber solls sogar eine Studie geben und interessant ist es schon.

    Grüße Anja Elisabeth

     
  • mon sagt:

    Hier eine Buchempfehlung : ,, wir werden nicht als Mädchen geboren ,sondern dazu gemacht “ von Simone De B. In diesem Buch geht es darum wie Jungen und Mädchen sexistisch erzogen werden . Es gibt sehr emanzipierte Männer und Frauen die ziemlich authentisch rüberkommen von denen kann man sich nichts abgucken kann in Punkto Bewegung , sprechen , Gang ……. wenn man verhaftet bleibt in diesem ,, wie sieht eine echte Frau aus und bewegt sich “. Diese Frauen wurden ja ihr Leben lang sexistisch gedrillt oft ohne es zu wissen dadurch ist ihr ganzes Verhalten und Aussehen meist gespielt . Ich finde eine Transfrau die sich in ihrem ,, neuen “ weiblichen Körper wohl fühlt u. mit etwas tieferer Stimme ( was viele Sisfrauen ja auch haben ) viel interessanter, als diese völlig unechte nasale hochgeschraubte Tussistimmen der meisten Sisfrauen .

     
  • Alexa sagt:

    Bis mir vollends klar wurde, dass ich Transfrau bin, hatte ich es mir immer verboten, einen schwingenden Gang einzulegen. Das war aber nie besonders bequem und fühlte sich an wie ein Stock im Arsch. Seitdem ich mir nun das Hüftenschwingen erlaube, bin ich viel zufriedener, auch wenn ich manchmal noch in den alten Trott zurückfalle. Ich denke, es ist ein Lernprozess, bei dem ich von den jahrelang Geübten profitieren kann. Das können Trans- wie Cis-Frauen sein, diese lernen es ja wiederum auch nur von anderen und durch viel Übung. Mir selbst kann ich nur anlasten, es nicht schon früher erlaubt zu haben.

    @Anja: Es mag vielleich stimmen, dass bei Frauenkörpern die Längen der zwei Finger übereinstimmen. Ich würde es jedoch höchstens für ein Merkmal eines weiblichen Körpers halten und nicht für den Beweis, dass ein Mensch eher Frau ist (und umgekehrt: unterschiedliche Längen = eher Mann, und weitergeführt: unterschiedliche Längen = niemals Frau). Ist es nicht gerade Grundpfeiler der Transsexualität den Körper verändern zu wollen und sollten da die Längen der Finger nicht völlig irrelevant sein? Andererseits könntest du auch einfach nur deine Freude zum Ausdruck gebracht haben, dass dein Körper von Haus auch was Weibliches mitgebracht hat. Das will ich dir natürlich nicht schlecht reden 🙂

     
  • Martha sagt:

    Ach hör doch auf damit, „Bio-Frauen“ alles nachmachen zu wollen. Du bist eine Frau, also gehst, sitzt du, gestikulierst du auch wie eine Frau.

    Immer zwanghaft igendwelche Stereotypen kopieren zu wollen, führt zu nichts – sei du selbst; das ist einfacher und für dich angenehmer.

    Ausgenommen vielleicht der Umstand, falls du dir in dem Bestreben, im früheren Leben nur ja nicht als „unmännlich“ auffallen diese „maskulinen“ Bewegungsmuster geradezu eingelernt hast – die wieder zu verlernen, kann gerade am Anfang richtig schwer sein.

    Aber ich habe da auch leicht reden; ich bin im Verhalten irgendwie immer schon ich selbst gewesen, also definitiv weiblich. Habe nie den Versuch gemacht, mich „männlicher“ zu geben; stattdessen mit Anfang 20 Transition und seither lebe ich 24/7 als die Frau, die ich bin.

    LG dir

     

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